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17.5.2012 : 10:16 : +0200

Sieger des 1. Posterwettbewerbs: AK Erlangen

                          
                 Die "Posterwirkung" auf den AK Erlangen

Alles fing an mit dem Rundschreiben der Bobath-Vereinigung an alle Bobath- Arbeitskreisleiter. Eine ganze Weile lang lag es, kurz überflogen, auf dem Schreibtisch. Fast ein hoffnungsloser Fall! Die Anforderungen schienen zu hoch, die Themenvorschläge zu komplex! Weder hatten wir je wissenschaftlich gearbeitet, noch Bachelor- oder Masterarbeiten vorzuweisen.
Lange Zeit waren wir sogar unsicher, ob wir uns überhaupt Bobath-Arbeitskreis nennen dürfen bzw. dem Anspruch gerecht werden. Zwar gab es den treuen "harten" Kern von zwischen 10 und 15 Teilnehmern, die regelmäßig zu den Treffen kamen, und zuverlässig Themen und Ideen beisteuerten. Wir hatten jedoch eine Mail- und Adressliste von zeitweise bis zu 50 Teilnehmern: die Einen kamen nur sehr sporadisch, andere kamen überhaupt nur einziges Mal, wollten aber im Mailverteiler stehen und immer über alle Aktionen informiert werden. Wieder andere kamen nur, wenn Referenten da waren. Sprich, wenn es um aktive, zuverlässige Mitgliedschaft ging, waren es nur noch wenige, die von den 50 übrigblieben. Aus diesen Gründen hatten wir uns gerade (Herbst 2010) neu gegründet. Wir wollten "kleiner" und effektiver werden mit einem strafferen Mailverteiler und klaren "Mitarbeits- Regeln". Wer jetzt dazugehören möchte, muss sich im AK vorstellen,  mindestens ein Mal, und am besten aktiv, im Jahr daran teilnehmen und 10,00 € jährlichen Mitgliedsbeitrag entrichten, um weiterhin auf der Mail-Liste zu stehen. Außerdem "doodeln" wir seit neuestem vor den Treffen, d.h. wir machen eine Umfrage per Doodle im Internet, wer kommt und wer nicht. Das erleichtert die Terminplanung sehr.
Also da waren wir: Bobath- Physio- und Ergotherapeuten vom AK Erlangen, überregional, aus Unter-Mittel- und Oberfranken und schätzen unseren  AK als Forum. Die Kollegen aus Kliniken, Praxen und Einrichtungen der näheren und weiteren Umgebung wollen sich kennenzulernen, sich auszutauschen über praktische Themen und berufspolitische Neuerungen. Wir waren nicht mehr, aber auch nicht weniger und so beschlossen wir, unser Netzwerk zu dokumentieren. Die  Prämierung unseres Posters stand nie zur Debatte, war auch nicht das Ziel und erschien uns, ehrlicherweise, auch aussichtslos.
Der Titel unseres Posters wurde: "Vernetzung Erlangen". Es ging um das, was uns am Wichtigsten ist, den Kontakt untereinander zu haben und  im beruflichen Alltag nutzen zu können. Auch wollten wir die Gelegenheit zum Kontakt mit der Bobath- Vereinigung nicht verstreichen lassen. Endlich fragt mal einer nach, wer seid ihr, was macht ihr, und eröffnet damit die Möglichkeit zum Dialog: was können wir gemeinsam machen, wie können wir die Energien eines bzw. aller AK' s nutzen, auch für die Bobath-Vereinigung.
Das Rundschreiben hatte bei uns die "Posterwirkung": eine ganz neue Diskussion eröffnet, neue Ziele gezeigt, und nicht zuletzt Frau Wodraschke- Hanke zu einem Besuch nach Erlangen "verholfen", was uns sehr gefreut hat.
Ina Stößer, Organisatorin des AK Erlangen                                                      Juli 2011
ina.stoesser@gmx.de