Berufspolitische Aktivitäten

Als Fachverband sehen wir unsere Aufgabe darin, Berufsverbände in fachlichen Fragen zu beraten und unsere Interessen einzubringen und zu vertreten. Berufsverbände sind die entscheidenden Partner für die Politik und die Kostenträger.
Unser Ziel ist es, das Bobath-Konzept als erfolgreiches Therapiekonzept weiterhin anwenden zu können und für Physiotherapeuten als Abrechnungsposition zu erhalten. Hierzu müssen wir fundiert und konkret darstellen, was das Bobath-Konzept heute ausmacht. Dazu brauchen wir die Unterstützung aller Bobath-Therapeutinnen und -therapeuten, auch der Bobath-weitergebildeten Ergotherapeuten und Logopäden sowie der Pflegefachkräfte und Ärzte. Als weitere Kooperationspartner sind Hochschulen und Wissenschaftler im In- und Ausland zu gewinnen. Wir sind auf einem guten Weg, müssen allerdings unsere Anstrengungen intensivieren. Hierzu ist jede Bobath-Therapeutin und jeder Bobath-Therapeut gefragt. In den Jahren 2010 und 2011 lagen die Bemühungen des Vorstands der Vereinigung auf dem Schwerpunkt: Modellvorhaben Schlaganfall des ZVK – Zentralverband der Krankengymnasten/Physiotherapeuten. Die Aktivitäten der Vereinigung der Bobath-Therapeuten Deutschlands e.V. in Kooperation mit den anderen Bobath-Gremien können Sie in chronologischer Reihenfolge nachfolgend nachlesen.

Herr Eckhardt Böhle (Generalsekretär des ZVK) spricht auf der Jahres-Fachtagung der Vereinigung der Bobath-Therapeuten in Osnabrück über die Modellvorhaben des ZVK. Dabei spart er die Informationen über das Modellvorhaben Schlaganfall aus, was bei den Zuhörerin Widerspruch hervorruft. In der anschließenden Diskussion sichert Herr Böhle Frau Wodraschke-Hanke zu, die Bobath-Vereinigung in die weiteren Entwicklungen mit einzubeziehen. Im Nachgang der Tagung schreibt die 1. Vorsitzende einen Brief an Herrn Böhle – indem das Angebot zur Mitarbeit am Modellvorhaben bekräftigt wird.

Der ZVK-Vorstand lädt die Vertreter seiner AG`s aus der Neurorehabilitation und die 1. Vorsitzende der Vereinigung der Bobath-Therapeuten zu einem Treffen nach Köln ein, um über den Stand der Modellvorhaben zu informieren und auch mit Vertretern der Entwicklungsgruppe für das neue Curriculum Neurorehabilitation zu diskutieren. Die AG Bobath im ZVK hat für dieses Treffen ein Positionspapier vorbereitet, was von Frau Gabriele Eckhardt vorgetragen und in der Runde diskutiert wird.

Wie aus einem Vergleich der beiden Dokumente ersichtlich ist, ist der ZVK nicht willens, die eigene AG Bobath und die anderen Bobath-Gremien mehr mit in die Erarbeitung eines neuen Curriculum NeuroReha mit einzubeziehen.

Die AG Bobath und die AG PNF reichen offiziell ein Positionspapier beim Vorstand des ZVK ein, in dem sie sich zur Verfahrensweise bei der Entwicklung des Curriculum NeuroReha positionieren. Das Positionspapier ähnelt in weiten Teilen dem Papier, welches am 22.11.10 in Köln vorgestellt wurde. (siehe oben)

Der Vorstand des ZVK übermittelt eine Stellungnahme zum eingereichten Positionspapier

Die AG Bobath versendet an alle Landesverbände des ZVK das Diskussionspapier der AG Bobath vom 22.11.10, um über die Position der AG Bobath und der sie unterstützenden Bobath-Gremien zu informieren.

Die Vereinigung der Bobath-Therapeuten Deutschlands bittet ihre Mitglieder, die ebenfalls im ZVK organisiert sind, auf den anstehenden Jahreshauptversammlungen in den Bundesländern nachzufragen, wie der Stand der Entwicklung des Curriculum NeuroReha ist und welche Mitwirkungsmöglichkeiten es gibt.

Mitglieder ergreifen die Initiative und fragen zu Jahreshauptversammlungen in den Bundesländern nach. Das Thema wird dadurch für mehr ZVK-Mitglieder deutlicher Positionspapier Bobath-Gesellschaft.

Frau Steinecke wendet sich in einem Brief an die 1. Vorsitzende und zeigt sich befremdet über die Unterstützung der Vereinigung für die AG Bobath im ZVK sowie über die Veröffentlichung auf unserer Homepage.

Frau Wodraschke-Hanke antwortet Frau Steinecke und legt nochmals ihre Positionen inhaltlich, wie auch zum Konflikt dar. Sie bietet wiederum die Zusammenarbeit und Mitarbeit an.